Musée de la Chartreuse de Douai, Kunstmuseum in Douai, Frankreich
Das Musée de la Chartreuse de Douai ist ein Kunstmuseum in einem ehemaligen Kartäuserkloster mit einem charakteristischen quadratischen Turm, das flämische Renaissance-Architektur aus Backstein und Stein verbindet. Das Gebäude beherbergt europäische Malerei verschiedenster Epochen und kunsthandwerkliche Objekte wie mittelalterliche Goldarbeiten und Bronzeskulpturen.
Das Gebäude wurde zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert errichtet und diente nach der Französischen Revolution als Militäranlage. Es wurde 1958 in ein Kunstmuseum umgewandelt und dokumentiert damit eine lange Periode der Architektur- und Nutzungsgeschichte.
Das Museum zeigt Werke von Künstlern wie Veronese, Rubens, Renoir und Pissarro, die auf den Besuchern die Entwicklung der europäischen Malkunst widerspiegeln. Die Sammlungen reichen vom Mittelalter bis zur Moderne und zeigen, wie sich künstlerische Stile über Jahrhunderte verändert haben.
Das Museum befindet sich in der Rue des Chartreux und ist an den meisten Tagen für Besucher geöffnet, bleibt aber dienstags geschlossen. Für Besucher mit besonderen Bedürfnissen stehen taktile Modelle und Audioguides zur Verfügung, um die Sammlung zugänglicher zu gestalten.
Die Klosterkirche des Museums beherbergt fünf Seitenkapellen mit mittelalterlichen Goldarbeiten und Bronzeskulpturen von Giambologna, während das Hauptschiff mit Werken des 19. Jahrhunderts bestückt ist. Diese Anordnung zeigt, wie der Raum verschiedene künstlerische Perioden gleichzeitig präsentiert.
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