Croix de Provence, Monumentalkreuz auf dem Mont Sainte-Victoire, Frankreich
Die Croix de Provence ist ein 18,25 Meter hoher Pfeiler aus hellem grauem Mauerwerk in gestapelten rechteckigen Abschnitten auf dem Westgipfel der Montagne Sainte-Victoire, auf 946 Metern und nicht auf dem Pic des Mouches. Oben sitzt ein dunkles Metallkreuz mit gitterartigen Armen und senkrechten Stäben neben dem Schaft, umgeben von einem kleinen Metallgeländer; zwei leere Tafeln zieren die Vorderseite, und rechts unten steht ein kleiner quadratischer offener Unterstand mit leeren Fensteröffnungen.
Das erste Kreuz wurde im 16. Jahrhundert von einem Seemann errichtet, der gelobt hatte, auf dem ersten nach seiner Rettung aus einem Schiffbruch gesichteten Berg ein Kreuz aufzustellen; es war aus Holz und trug zwei eiserne Anker an seiner Basis. Jean Laurans ersetzte es 1785, 1842 folgte ein drittes Kreuz auf Initiative eines Aixer Jurastudenten. Das heutige vierte Kreuz stammt von 1875 und wurde auf Betreiben des Pfarrers von Rousset, Abbé Meissonnier, errichtet, um Pocken und die Folgen des Deutsch-Französischen Krieges von 1870 abzuwenden.
Auf dem Sockel sind vier Inschriften eingraviert, jede einer Stadt zugewandt: Latein nach Rom, Französisch nach Paris, Griechisch nach Marseille und Provenzalisch nach Aix-en-Provence. Der griechische Text nennt das Kreuz einen Leuchtturm der Matrosen, der provenzalische bittet um Schutz für die Provence. Der Metallsockel trägt zudem die Namen der Zeichner und der 104 spendenden Pfarreien der Diözesen Aix, Arles und Embrun.
Das Kreuz steht auf 946 m auf dem Westgipfel, nicht auf dem Pic des Mouches (1.011 m); prüfen Sie, welchen Gipfel Ihre Route ansteuert. Die Betonverkleidung von 2004 bildet eine umlaufende Bank am Sockel mit 360-Grad-Blick auf die provenzalische Landschaft. Auf dem Gipfel bläst der Mistral kräftig, nehmen Sie eine winddichte Schicht mit.
Bei der Restaurierung von 2004 wurde der alte Sockel durch eine steinfarbene Verkleidung aus Stahlbeton ersetzt, die eine umlaufende Bank bildet, von der aus man die provenzalische Landschaft auf 360 Grad überblickt. Blitzeinschläge in den Jahren 2002 und 2003 hatten das Kreuz so stark beschädigt, dass eine Restaurierung zeitweise kaum durchführbar schien.
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