Fort Catinat du Larmont supérieur, Militärische Festung in Pontarlier, Frankreich.
Das Fort Catinat du Larmont supérieur ist eine Steinbefestigung, die zwischen 1880 und 1883 vom Unternehmen Adrien Hallier auf 1.170 Metern über Pontarlier errichtet wurde. Die Eingangsfassade hat einen hohen mittleren Bogen zwischen zwei flachen Pilastern; ein Steinband trägt die Inschriften „FORT CATINAT“ und „DU LARMONT SUPERIEUR“, flankiert von den Jahreszahlen 1880 und 1883. Der Grundriss liegt zwischen Fünfeck und Parallelogramm, und der Verteidigungsgraben umgab ursprünglich nur drei Seiten.
Das Fort wurde zwischen 1880 und 1883 als Teil des Séré de Rivières-Systems gebaut, um die französische Grenze zu Schweiz zu schützen. Es bildete zusammen mit dem Fort Larmont inférieur und dem Fort de Joux ein defensive Netzwerk in der Region.
Der Name Catinat wurde 1887 vom Kriegsminister Georges Boulanger vergeben, der Festungen nach Militärs umbenannte; der Name des Marschalls Nicolas de Catinat wurde am Eingangsgiebel eingemeißelt. Sein Nachfolger Théophile Ferron hob das Dekret im Oktober auf, doch der Boulanger-Name blieb am Stein. Über dem Bogen steht „FORT CATINAT“.
Das Fort liegt auf 1.170 m Höhe über Pontarlier und ist zu Fuß durch Berggelände erreichbar; festes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung sind nötig. Die Eingangsfassade trägt die Inschrift „FORT CATINAT“ mit den Jahreszahlen 1880 und 1883, die Türen sind mit „DEFENSE D'ENTRER“ beschriftet. Der Ort ist dem Wetter ausgesetzt; prüfen Sie die Bedingungen vor dem Aufstieg.
Am 17. Juni 1940 hielt die Besatzung aus 122 Mann und 8 Offizieren sechs Stunden unter Beschuss mit 105- und 210-mm-Geschützen aus; zwei von vier Maschinengewehren waren zerstört, um 13:15 Uhr waren alle Verbindungen gekappt. Sechs deutsche Angriffe wurden abgewiesen, einer davon mit Seilen in den Graben, ehe um 20 Uhr die Übergabe erfolgte und die deutschen Truppen die Waffen präsentierten.
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