Fort Saint-André, Mittelalterliche Festung auf dem Berg Andaon, Villeneuve-lès-Avignon, Frankreich.
Fort Saint-André ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage in Villeneuve-lès-Avignon, die auf einem Hügel oberhalb der Rhône thront und etwa 750 Meter Länge misst. Die Festung verfügt über Ringmauern, Türme, Zinnen und zwei befestigte Tore, die den Zugang kontrollierten.
König Philipp der Schöne beauftragte 1292 den Bau dieser Befestigung, um die französische königliche Autorität zu etablieren und die Handelswege gegenüber dem Papstpalast zu sichern. Die Anlage entstanden als direkter militärischer Gegenpol zum benachbarten Avignon und seinen päpstlichen Strukturen.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Andreas und war im Mittelalter ein Symbol der französischen Macht gegenüber dem päpstlichen Territorium. Besucher können heute noch die Kapelle und verschiedene Wehrgänge sehen, die zeigen, wie die Anlage damals funktionierte.
Der Weg hinauf zur Anlage ist steil, daher sollten Besucher bequeme Schuhe tragen und genug Zeit einplanen. Die Aussicht und die Ruinen sind leicht zu erkunden, aber das Gelände erfordert Achtsamkeit beim Gehen.
Von der Höhe aus können Besucher über den Fluss hinweg den Papstpalast, die historische Brücke von Avignon und den Turm Philipp des Schönen sehen. Dieser Blick zeigt gut, wie die beiden rivalisierenden Machtzentra damals nah beieinander lagen.
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