Fort de Nogent, Militärische Festung in Fontenay-sous-Bois, Frankreich.
Das Fort de Nogent ist eine Militärfestung in Fontenay-sous-Bois mit fünfeckiger Bastionsbefestigung und dicken Verteidigungsmauern, die von tiefen Gräben umgeben sind. Die Anlage nimmt mit ihren massiven Wällen einen großen Platz ein und prägt die Landschaft mit ihrer geometrischen Struktur.
Die Festung entstand zwischen 1841 und 1848 unter der Leitung von Guillaume Dode de la Brunerie als Teil des ersten Verteidigungsrings zum Schutz von Paris. Sie war eine der strategischen Anlagen, die gegen mögliche Invasionen errichtet wurde.
Das Fort de Nogent ist mit seinem Namen mit Nogent-sur-Marne verbunden, steht aber tatsächlich in Fontenay-sous-Bois und prägt das Bild der Gegend. Die Festung wird heute von der französischen Fremdenlegion genutzt und hat sich in den Alltag der lokalen Gemeinschaft integriert.
Der Ort wird derzeit von der französischen Fremdenlegion als Rekrutierungszentrum genutzt und ist für normale Besucher normalerweise nicht offen. Die beste Gelegenheit, die Struktur zu sehen, ist eine Außenbesichtigung von der Umgebung aus, wo man die massiven Befestigungen beobachten kann.
Die Festung war historisch mit Algeriern verbunden, die während ihrer Inhaftierung Chansons sangen, die später in den Traditionen der Fremdenlegion verankert wurden. Diese musikalische Vergangenheit ist ein oft übersehenes Kapitel in der Geschichte des Ortes.
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