Fort de Toulbroc'h, Militärfestung nahe Brest, Frankreich
Fort de Toulbroc'h ist eine Festungsanlage an den Klippen der Finistère Nord, die mit mehreren Verteidigungsstrukturen, Kanonenständen und Blockhouses ausgestattet ist. Diese Bauwerke überblicken das Meer und zeigen die damalige Wehrtechnik.
Die Anlage wurde 1884 als Teil des französischen Küstenschutzsystems errichtet und diente als Verteidigungspunkt gegen mehrere Konflikte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie von deutschen Truppen besetzt, bevor alliierte Kräfte sie 1944 eroberten.
Das Fort steht für französische Militäringenieurkunst und zeigt, wie sich die Küstenverteidigung im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die Strukturen erzählen von verschiedenen Phasen der Befestigungstechnik und ihrer praktischen Anwendung.
Der Ort ist über den GR34 Wanderweg erreichbar, der von Brest nach Le Conquet führt und entlang der Küste verläuft. An Tagen mit militärischen Übungen ist der Zugang manchmal gesperrt, was durch eine rote Flagge angezeigt wird.
Die Eroberung des Forts dauerte nur wenige Minuten, als amerikanische Ranger 1944 die deutschen Verteidiger überraschten. Diese schnelle Operation gilt als bemerkenswert effizient in der Militärgeschichte des Atlantikwalles.
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