Fort du Télégraphe, Militärfestung in Valloire, Frankreich
Das Fort du Télégraphe liegt auf 1.585 m über dem Arc-Tal zwischen Valloire und Saint-Michel-de-Maurienne. Das Fort nach Séré de Rivières zweiter Generation hat den Grundriss eines unregelmäßigen Sechsecks und ist gedrungen, weil der tragende Fels nicht weit reicht. Zwei Eingänge, ein hoher und ein tiefer, liegen an der Kehlfront; über dem hohen sitzt eine Kasematte mit Schießscharten. Die Kaserne hat vier Joche auf zwei Ebenen, das Pulvermagazin liegt hinten links, und oben befinden sich vier offene Plattformen, getrennt durch massive Traversen.
Zuvor stand hier eine Chappe-Telegrafenstation der Linie Lyon–Mailand, später Lyon–Venedig. Der Fort wurde zwischen 1886 und 1890 als Teil des Systems Séré de Rivières errichtet. 1940 feuerte er mit 155-mm-Geschützen auf italienische Truppen, als Teil der Deuxième Position; 1944 nutzten die FFI ihn als Artilleriestellung.
Der Name des Forts stammt vom optischen Telegrafen nach Chappe, der hier an der Linie Lyon–Mailand stand und 1809 bis Venedig verlängert wurde. 1887 benannte Kriegsminister Georges Boulanger es in Fort Berwick um, nach Marschall Berwick, der 1734 bei der Belagerung von Philippsbourg fiel; der Erlass wurde noch im Oktober widerrufen. Seit 2017 finden im Sommer Führungen, Fotoausstellungen und Kurzvorträge statt, und der Film La Montagne aux Mille regards wurde hier gedreht.
Der Zugang zur Festung ist in den Sommermonaten möglich und erfolgt meist über geführte Touren vom nahe gelegenen Parkplatz am Col du Télégraphe. Besucher sollten mit bergigem Terrain und kühlerem Wetter in dieser Höhe rechnen.
Der Name des Forts stammt von der Chappe-Telegrafenstation an diesem Ort, auf der Linie Lyon–Mailand, die 1809 bis Venedig verlängert wurde. Anfang des 18. Jahrhunderts besetzte Marschall Berwick den Platz; 1887 gab Boulanger dem Fort kurzzeitig den Namen Berwick, bevor das Dekret im Oktober widerrufen wurde.
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