Musée des beaux-arts de Rouen, Kunstmuseum in Rouen, Frankreich
Das Musée des Beaux-Arts ist ein Kunstmuseum in Rouen, das Gemälde, Skulpturen und Zeichnungen aus Schulen ganz Europas zeigt. Die Sammlung reicht von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Kunst und füllt die großzügigen Räume des Gebäudes.
Das Museum wurde 1801 von Napoleon Bonaparte gegründet, um Kunstschätze für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der heutige Bau entstand zwischen 1877 und 1888 nach dem Entwurf des Architekten Louis Sauvageot.
Die Schenkung von 1909 stammt von François Depeaux, einem Industriellen und Sammler aus Rouen, nicht von einem Maler; sie brachte impressionistische Werke von Monet, Pissarro, Renoir und Sisley ins Museum. Der Eingang wird von Joseph Tournois' Statuen der in der Normandie geborenen Künstler Nicolas Poussin und Michel Anguier flankiert.
Das Museum befindet sich gegenüber dem Square Verdrel und ist von Mittwoch bis Montag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Zugang ist barrierefrei, und regelmäßig finden Sonderausstellungen statt, die den Besuch bereichern.
Das Grafikkabinett des Museums bewahrt rund 8.000 Zeichnungen und genießt internationalen Ruf; die ständige Sammlung füllt sechzig Säle, wobei das 17. und 19. Jahrhundert besonders gut vertreten sind. Im Mai 2021 wurde ein kleines Ölbild von Otto van Veen, „Saturn und Minerva“, gestohlen und ist bis heute verschwunden.
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