Rouen, Präfekturstadt in der Normandie, Frankreich
Rouen ist eine Stadt in der Normandie, die sich am rechten und linken Ufer der Seine erstreckt, wo mittelalterliche Gassen auf breite Boulevards und Industriezonen treffen. Der historische Kern versammelt enge Straßen mit Fachwerkhäusern, während die neueren Viertel jenseits der Brücken hauptsächlich Wohngebiete und Einkaufszentren umfassen.
Die Stadt blühte im Mittelalter als Hauptstadt des Herzogtums Normandie auf, bevor sie 1204 unter französische Herrschaft kam. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Zentrum stark bombardiert, doch viele Gebäude wurden in den darauffolgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut oder restauriert.
Normannische Küche prägt die Restaurants und Bistros, wo lokale Produkte wie Apfelwein und Käse aus den nahegelegenen Tälern auf den Tischen erscheinen. An den Wochenenden belebt sich das Viertel rund um die Place du Vieux Marché mit Straßenmusikern und kleinen Märkten, auf denen Besucher zwischen Einheimischen schlendern und frische Waren kaufen.
Die meisten Sehenswürdigkeiten im Zentrum liegen nah beieinander und lassen sich bequem zu Fuß entdecken, vor allem in den Fußgängerzonen rund um die Kathedrale. Öffentliche Verkehrsmittel verbinden die Randbezirke mit dem Kern und sind hilfreich, wenn man außerhalb übernachtet oder weiter entfernte Viertel besuchen möchte.
Monet malte die Fassade der Kathedrale über dreißig Mal zu verschiedenen Tageszeiten und hielt dabei das wechselnde Licht und die Schatten auf dem Stein fest. Diese Serie beeinflusste später die Entwicklung des Impressionismus und zeigt, wie die Architektur der Stadt zur modernen Kunstgeschichte beitrug.
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