Île Lacroix, Flussinsel in Rouen, Frankreich
Île Lacroix ist eine Flussinesel in der Seine, die beide Flussufer durch die Pont Pierre-Corneille im Osten von Rouen miteinander verbindet. Auf diesem Gelände befinden sich ein modernes Sportzentrum mit Schwimmbädern und einer Eishalle sowie Grünflächen, die zum Spazieren einladen.
Im 15. Jahrhundert war die Insel unter dem Namen Île Bras-de-Fer bekannt und trug später bis zum 18. Jahrhundert den Namen Île de la Mouque. Ab 1830 wurden hier Badehäuser errichtet, und die Insel entwickelte sich zu einem beliebten Badeort.
Das Guy-Boissière Sportzentrum auf der Insel beherbergt Schwimmbäder und eine Eishalle, wo tägliche Trainingsgruppen arbeiten und Wettkämpfe stattfinden. Die Anlage ist Teil des öffentlichen Lebens in Rouen und Menschen aus der ganzen Region kommen hierher, um Sport zu treiben oder zuzuschauen.
Die Insel ist mit mehreren Buslinien leicht zu erreichen und hat Haltestellen auf beiden Seiten des Flusses. Besucher sollten beachten, dass der Zugang zu den Sportzentren an offizielle Öffnungszeiten gebunden ist, während die Grünflächen tagsüber frei zugänglich sind.
Seit 1963 findet jeden Mai ein großes Motorboot-Rennwettbewerb namens 24 Hours motonautiques de Rouen auf der Insel statt. Dieses prestigeträchtige Ereignis hat die Insel zur wichtigsten Wasserfahrzeug-Rennstätte in der Region gemacht.
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