Grand Hotel de Cabourg, Luxushotel an der Normandieküste in Cabourg, Frankreich.
Das Grand Hôtel de Cabourg ist ein großes mehrstöckiges Hotel mit blassgelber Fassade und dunkelgrauem Mansarddach, auf dessen First die grauen Großbuchstaben „GRAND HOTEL“ stehen. Eine Reihe von Dachgauben mit kleinen schwarzen Eisenbalkonen säumt das Dach; darunter liegen Bogenfenster mit Eisenbalkonen in regelmäßigem Raster über roten Markisen, die eine Folge von Bögen bilden. Vor dem Gebäude stehen Fahnenmasten; errichtet wurde es 1907 neu von den Architekten Lucien Viraut und Émile Mauclerc.
1861 wurde neben einem 1854 errichteten hölzernen Casino ein erstes Luxushotel gebaut; 1867 wurde das Casino in Stein neu errichtet. 1907 wurden das Grand Hôtel und das Casino von den Architekten Lucien Viraut und Émile Mauclerc neu gebaut. Fassaden und Dächer sind seit dem 10. Juni 2014 als Monument historique eingetragen.
Marcel Proust wohnte zwischen 1907 und 1914 regelmäßig im Hotel, im Zimmer 414 im vierten Stock, und nahm es zum Vorbild für das Grand-Hôtel de la Plage in Balbec in Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Das Gebäude diente zudem als Kulisse für Filme wie La Boum (1980) und Intouchables (2011).
Das Grand Hôtel bildet mit dem Casino den Mittelpunkt von Cabourg-les-Bains, von dem die Straßen des Badeorts ausgehen, wenige Schritte von der Strandpromenade entfernt. Seine Fassaden und Dächer sind seit dem 10. Juni 2014 als Monument historique eingetragen. Das Haus wird unter der Marke MGallery der Accor-Gruppe betrieben.
Marcel Proust wohnte zwischen 1907 und 1914 im Hotel, im Zimmer 414 im vierten Stock, und nahm es als Vorbild für das Grand-Hôtel de la Plage in Balbec in À la recherche du temps perdu. Das Gebäude ist auch im Film zu sehen, etwa in La Boum (1980) und Intouchables (2011).
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