Galerie d’Orléans, Lange Galerie im Palais-Royal, Paris, Frankreich.
Die Galerie d'Orléans ist eine längliche Passage im Palais-Royal, die den Hof mit dem Garten verbindet und sich über 66 Meter erstreckt. Dorische Säulen säumen den Weg und unterstützen ein horizontales Architravband, das die Struktur prägt.
Die Galerie wurde zwischen 1829 und 1831 von den Architekten Charles Percier und Pierre Fontaine errichtet und ersetzte eine ältere Holzkonstruktion von 1786. Sie entstand als Teil der Umgestaltung des Palais-Royal im 19. Jahrhundert.
Der Raum dient heute als Kunstort und wird regelmäßig für Ausstellungen und kleinere Aufführungen genutzt. Besucher können hier die Verbindung zwischen historischer Architektur und zeitgenössischer künstlerischer Nutzung erleben.
Das Dach schützt vor Regen und schafft einen angenehmen Durchgang zu jeder Jahreszeit. Der Weg ist ebenerdig und leicht zu begehen, ideal für kurze Besuche oder als Verbindung zwischen den verschiedenen Bereichen des Palais-Royal.
Die ursprüngliche Glasdecke aus dem 19. Jahrhundert hatte eine Spannweite von etwa 8,5 Metern, wurde aber 1935 entfernt und nicht mehr rekonstruiert. Diese Veränderung hat das Licht und die Atmosphäre des Durchgangs dauerhaft verändert.
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