Palais-Royal, Königspalast im 1. Arrondissement, Frankreich.
Palais-Royal ist ein klassizistischer Palast im 1. Arrondissement von Paris, der einen rechteckigen Innenhof und Gärten mit Brunnen umfasst. Die Steinarkaden bilden auf allen vier Seiten einen geschlossenen Rahmen, während Baumreihen die Wege durch den Garten säumen.
Der Kardinal Richelieu ließ den Palast zwischen 1633 und 1639 durch Jacques Lemercier errichten und vermachte ihn später König Ludwig XIII. Nach der Revolution wurde das Anwesen öffentlich zugänglich und entwickelte sich zu einem Handelszentrum mit Cafés und Geschäften.
Der Name erinnert an seine Anfänge als königliche Residenz, doch heute beherbergt der Komplex Regierungsbüros und Geschäfte unter den Arkaden. Besucher können durch die Galerien gehen und sehen, wo Pariser seit Jahrhunderten Kaffee trinken und Bücher kaufen.
Der Garten öffnet täglich morgens und schließt abends je nach Jahreszeit, der Eintritt ist frei. Die Arkaden sind tagsüber zugänglich, einige Läden und Cafés haben jedoch eigene Öffnungszeiten.
Im Haupthof stehen 260 schwarz-weiß gestreifte Säulen unterschiedlicher Höhe, die der Künstler Daniel Buren 1986 installierte. Die Säulen bilden ein geometrisches Muster und sind heute eines der meistfotografierten Motive im Zentrum von Paris.
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