Grande Fache, Berggipfel in den Pyrenäen, Frankreich und Spanien
Grande Fache ist ein Berggipfel in den Pyrenäen mit einer Höhe von etwa 3000 Metern, der die natürliche Grenze zwischen Frankreich und Spanien bildet. Der Berg lässt sich von mehreren Seiten erklimmen: vom Tal von Wallon in Frankreich oder vom Sumpfgebiet La Sarra in Sallent de Gállego in Spanien.
Der Berg wurde 1874 zum ersten Mal dokumentiert erklommen, als Henry Russell mit seinem Führer Cauterets Latour während einer Sommerexpedition den Gipfel erreichte. Diese frühe Besteigung machte den Berg als bedeutendes Ziel für Alpinisten bekannt.
Eine Statue der Jungfrau von Lourdes steht auf dem Gipfel und wurde 1942 dort aufgestellt, nachdem die Pilgerin Maïte Chevalier nach einem Sturz unverletzt blieb. Diese Statue ist ein wichtiger Bezugspunkt für gläubige Wanderer, die die Route nutzen.
Der Aufstieg erfordert gute Bergausrustung und Erfahrung in alpiner Kletterei, da die Wege anspruchsvoll sind. In den hocheren Monaten von Juni bis September ist die Route am besten zugänglich und das Wetter stabiler.
Der Berg hat eine charakteristische Pyramidenform und ist von mehreren Gletscherseen, den sogenannten Ibones, umgeben. Diese naturlichen Seen liegen in den Zirkeln von Marcadau, Piedrafita und Bachimaña und bilden eine faszinierende Seenlandschaft.
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