Panticosa, Gemeinde in Spanien
Panticosa ist eine kleine Gemeinde im Tena-Tal innerhalb der Provinz Huesca in Aragonien, umgeben von Bergen über 3000 Metern Höhe und zahlreichen Seen. Die Straßen sind steil und eng, gesäumt von großen traditionellen Steinhäusern, wobei eine Kirche im romanischen Stil aus dem 13. Jahrhundert das Ortsbild prägt.
Panticosa wurde bereits in den frühen 1300er Jahren erwähnt, war aber wahrscheinlich schon viel älter, wie römische Münzen in der Gegend zeigen. Im 16. Jahrhundert wurde die steinerne Caldarés-Brücke mit ihrem großen Bogen gebaut, um eine ältere Holzbrücke zu ersetzen.
Die Bewohner sprechen Panticuto, eine Variation des Aragonesischen, die seit Jahrhunderten in der Stadt lebt und die Verbindung zu den Vorfahren bewahrt. Während lokaler Feste und bei älteren Einwohnern kann man diese Sprache noch hören und erleben, wie sie das Alltagsleben prägt.
Das Reisen nach Panticosa mit dem Auto ist unkompliziert, indem man der Straße A-136 folgt, die durch die Berge mit Wald- und Felsenhängen führt. Busse verbinden die Stadt auch mit nahen Orten wie Jaca und Sabiñánigo, mit einer zentralen Haltestelle im Ort für bequeme Besuche ohne Auto.
Eine lokale Legende erzählt von einem Riesen in den umgebenden Bergen, mit dem die Bewohner einen Pakt schlossen, um in Frieden zu leben. Wenn der Schnee früh kam und der Riese hinabstieg, sollen die Einwohner sich maskiert haben, um ihn abzuschrecken, und manche berichten noch heute, dass man bei bestimmten Nächten Spuren des Riesen in den Bergen sehen kann.
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