Búbal reservoir, Stausee in Spanien
Das Búbal-Stausee ist ein großes Wasserbecken im Tal von Tena in der Provinz Huesca, das sich etwa 5 Kilometer erstreckt und von Bergen umgeben ist. Der Damm wurde in den frühen 1970er Jahren errichtet und nutzt das Wasser des Flusses Gállego zur Stromerzeugung, während die umliegenden Berghänge und Wälder eine natürliche Umgebung für Wassersport und Wanderungen bieten.
Das Dorf Búbal war ursprünglich ein Steinort in den Bergen mit einer langen Geschichte der Besiedlung. In den frühen 1960er Jahren wurden Pläne zum Bau eines Dammes in Bewegung gesetzt, und Anfang der 1970er Jahre wurde das Dorf überflutet, um den Stausee zu schaffen und die umliegenden Häuser und Felder unter Wasser zu versenken.
Der Name Búbal stammt aus dem Baskischen und bedeutet "Wildnis". Das Dorf wird heute von jungen Besuchern und Studierenden belebt, die kommen, um traditionelle Handwerkstechniken wie Steinmetzerei und Schreinerei zu erlernen sowie die Lebensweise in den Pyrenäen kennenzulernen.
Der Stausee ist ganzjährig zugänglich und besonders in den wärmeren Monaten beliebt zum Schwimmen und für Wassersportarten wie Kajakfahren und Windsurfen. Die nahe gelegene Ortschaft Búbal bietet einen ruhigen Ausgangspunkt mit einfachen Unterkünften und Wanderwegen durch die umliegenden Wälder und entlang von Flussufern.
Das Dorf Búbal wurde nach seiner Überschwemmung später wiederbelebt und dient seit 1984 als Bildungsprogramm für junge Menschen, wo Studenten aus Städten traditionelle Handwerkstechniken erlernen und zum ersten Mal Schnee und die Pyrenäen sehen. Dieses ungewöhnliche Rettungsprojekt hat einen verlassenen Ort in einen lebendigen Lernraum umgewandelt, wo Generationen ihre Verbindung zur ruralen Tradition wiederentdecken.
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