Fuerte de Santa Elena, Militärfestung in Biescas, Spanien.
Fuerte de Santa Elena ist eine Steinburg auf einem Felshügel über dem Fluss Gállego mit rechteckigen Grundrissen und mehreren schmalen Öffnungen. Die Festung verfügt über unterirdische Gänge und speziell angelegte Kammern für Artillerie zur Verteidigung des Flusstals.
Die Festung wurde unter König Felipe II als Teil des Grenzsicherungssystems gegen Frankreich erbaut und erhielt bedeutende Erweiterungen im 18. Jahrhundert. Sie spielte eine wichtige Rolle in der Verteidigung des Pyrenäentals über mehrere Jahrhunderte hinweg.
Die Festung zeigt die Bauweise spanischer Befestigungen mit ihren dicken Mauern und strategischen Schießscharten, die das Tal kontrollieren sollten. Man sieht noch heute, wie die Kanonen in den Kasematten ausgerichtet waren, um den Fluss und die Pässe zu überwachen.
Der Aufstieg zur Festung beginnt bei der Santa Elena Kapelle und führt über die Canonges Brücke zur ersten Befestigungslinie hinauf. Das Gelände ist steil, daher sind festes Schuhwerk und etwas Zeit zum Erklimmen notwendig.
Während des Krieges 1937 fanden etwa 350 Soldaten und 1500 Zivilisten in der Festung Zuflucht vor intensivem Beschuss und einer längeren Belagerung. Die Geschichte dieser Zufluchtsuchenden ist eng mit der dramatischen Episode des Bürgerkriegs in dieser Region verbunden.
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