Monasterio de San Pelay, Mittelalterliches Kloster bei Biescas, Spanien.
Das Monasterio de San Pelay ist ein Klostergebäude neben der Schlucht Barranco de Sía in den Pyrenäen, mit drei Apsen und einem lombardischen Fries als Schmuckelemente. Das Innere wird durch zylindrische Säulengruppen strukturiert, die einen unteren Bereich mit einer gewölbten Passage verbinden.
Das Kloster war bis zum 11. Jahrhundert in Betrieb und wurde später als Außenposten von San Juan de la Peña verwaltet. Der Übergang markierte das Ende seiner Unabhängigkeit und seinen neuen Status als Teil eines größeren monastischen Netzwerks.
Die Kirche zeigt mozarabische Merkmale und wird dem frühen romanischen Stil der Region zugeordnet, der in den Bergen des Alto Gállego verbreitet ist. Die Bauweise spiegelt die handwerkliche Tradition wider, die in diesem Teil Aragoniens üblich war.
Der Ort ist über den Wanderweg GR-15 von Biescas aus erreichbar, wobei die Route über die Schlucht führt und dann zu Informationstafeln in mehreren Sprachen führt. Besucher sollten auf die bergige Umgebung vorbereitet sein und angemessene Ausrüstung für das Wandern mitbringen.
Eine spiralförmige Treppe führt hinunter zu einer unteren Kirche, die unter dem Hauptraum verborgen ist. Diese versteckte untere Ebene war eine Besonderheit frühmittelalterlicher Klosteranlagen in dieser Region.
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