Grande terrasse de Saint-Germain-en-Laye, Königliche Terrasse in Saint-Germain-en-Laye, Frankreich
Die Grande Terrasse de Saint-Germain-en-Laye ist ein flacher, rund 30 Meter breiter und etwa 2.400 Meter langer Spazierweg, den André Le Nôtre zwischen 1669 und 1674 für Ludwig XIV. für die Gärten des Château-Neuf anlegte. Heller Kies und Erde verlaufen zwischen Lindenreihen, begrenzt von einer niedrigen Steinmauer und einem blauschwarzen schmiedeeisernen Geländer mit Rollwerk. Drei hellgraue Steinsockel tragen skulptierte Urnenaufsätze.
Diese Terrasse wurde Ende des 17. Jahrhunderts unter König Ludwig XIV. geschaffen, als Teil einer großen Umgestaltung des Schlosses und seiner Umgebung. Die Arbeiten an diesem Projekt erforderten umfangreiche Erdarbeiten und Planung, um die Landschaft zu formen.
Die Linden, die die Terrasse säumen, wurden Anfang der 2000er Jahre neu gepflanzt und ersetzten Bäume aus der Zeit André Le Nôtres. Am Nordende liegt das Achteck, ein mit beschnittenen Bäumen bepflanzter Bereich, der nach seiner achteckigen Form benannt ist. Das schmiedeeiserne Geländer über die gesamte Länge gehörte nicht zur ursprünglichen Anlage.
Der Ort ist flach und leicht zu Fuß zu erreichen, mit stabilen Wegen, die für die meisten Menschen geeignet sind. Eine gute Vorbereitung auf das Wetter ist ratsam, da die offene Lage wenig Schutz vor Wind und Sonne bietet.
Das Gefälle der Terrasse ist gewollt: Sie senkt sich bis zu einem Halbmond im ersten Drittel ihrer Länge und verläuft dann flach, sodass Spaziergänger glauben, schon die Hälfte geschafft zu haben. Vom Südende aus gesehen drückt diese Senke die 2.000 Meter lange Gerade zusammen, damit sie nicht entmutigt.
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