Hôtel Daviel, Privatpalais aus dem 18. Jahrhundert im 2. Bezirk, Frankreich
Das Hotel Daviel ist ein Privatmanoir aus dem 18. Jahrhundert mit einer strukturierten Fassade, die ionische Pilaster und ein verziertes schmiedeeisernes Balkon zeigt. Die Metalltransportationen wurden mit geschnitzten Paneelen von Jean-Michel Verdiguier versehen.
Das Gebaude wurde zwischen 1743 und 1747 von den Gebruedern Gerard errichtet und fungierte zunachst als Gerichtsgebaeude. Nach 1862 wurde es als Stadtverwaltungsanbau umgenutzt.
Die Fassade zeigt symbolische Elemente wie die Fackel der Themis, die Gerechtigkeit in der provenzalischen Architektur des 18. Jahrhunderts darstellt. Diese ikonografischen Details spiegeln die Werte wider, die in diesem Gebäude während seiner Funktion als Gerichtsgebäude vertreten wurden.
Das Gebaude ist mit dem Espace Bargemon und anderen Stadtverwaltungsdiensten durch einen unterirdischen Gang verbunden, der 2006 gebaut wurde. Dies ermoeglicht einen bequemen Zugang zwischen den administrativen Gebaeuden ohne externe Umwege.
Zwischen 1875 und 1893 beherbergte das Gebaude eine Medizinschule, die an das Vermaechtnis des Chirurgen Jacques Daviel anknuepft. Daviel war waehrend der Pest von 1720 in dieser Region taetig.
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