Hôtel de Choiseul-Praslin, Privatpalais im 6. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Hôtel de Choiseul-Praslin ist eine Privatresidenz im 6. Arrondissement mit barocker Architektur, aufwendigen Fassaden und Innenräumen im Stil Ludwigs XV. Die geschützten Elemente umfassen eine Hofanlage, Säle, einen Eingangssalon und eine neugotische Kapelle.
Das Herrenhaus wurde 1732 von Architekt Sulpice Gaubier für die Gräfin von Choiseul erbaut. Eine umfassende Umgestaltung fand 1876 unter der Leitung von Architekt Eugène Rouyer statt.
Das Gebäude war von 1886 bis 1946 Sitz der Französischen Sparkasse und beheimatete anschließend das Postmuseum. Diese Nutzungen prägen bis heute den Charakter des Hauses und zeigen, wie bedeutsam die Institution für das Pariser Kulturleben war.
Das Gebäude ist heute nicht für Besucher geöffnet und kann nur von außen besichtigt werden. Das Hauptinteresse liegt in der Beobachtung der barocken Architektur und der aufwendigen Fassaden vom Gehweg aus.
Das Innere kombiniert mehrere architektonische Stile aus verschiedenen Epochen, mit neugotischen, neorenaissance- und barocken Elementen, die durch bemalte und gemeißelte Ornamente vereint sind. Diese stilistische Mischung macht die Dekoration zu einem interessanten Beispiel für die Entwicklung des Geschmacks während seiner Umbauten.
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