Hôtel de Thévalle, Stadtpalais in Angers, Frankreich.
Das Hôtel de Thévalle ist ein privates Stadtpalais in Angers, erbaut im 15.–16. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Jean Delespine. Seine hohe Steinfassade zeigt behauene Quader in gesprenkeltem Beige und Grau, einen gemeißelten Fries über dem Erdgeschoss und ein steiles Schieferdach mit Dachgauben und einem kleinen skulptierten Giebel. Links springt ein giebelständiger Flügel zurück, und an einem unteren Fenster sitzt ein schmiedeeiserner schwarzer Balkon.
Das Gebäude entstand im 15. Jahrhundert und erhielt substanzielle Umbauten 1561 durch Architekt Jean Delespine, der Renaissance-Elemente hinzufügte. Diese Transformation spiegelt den damaligen Wandel von mittelalterlicher zu moderner Architektur wider.
Der Name des Hôtel stammt von der Familie de Thévalle; sein Renaissance-Umbau von 1561 durch den Architekten Jean Delespine ist am gemeißelten Fries über dem Erdgeschoss und am kleinen skulptierten Giebel auf dem Schieferdach zu erkennen. Im Erdgeschoss befindet sich heute ein Reisebüro, dessen Schild „Chango Voyages“ in der breiten Bogenöffnung sitzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist an der Rue Toussaint in Angers zu finden, wo es als geschützte Struktur erhalten bleibt. Besucher sollten bedenken, dass es sich um eine private Residenz handelt, daher ist der Zugang möglicherweise eingeschränkt.
Das Haus verfügt über vier separate Treppen, die verschiedene Bereiche verbinden, und zeigt unterirdische Räume mit mittelalterlichen Bautechniken. Diese unterirdischen Kammern geben Einblick in fortgeschrittene Konstruktionsmethoden aus früheren Zeiten.
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