Immeuble Deneux, Wohngebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert in der Rue Belliard, Paris, Frankreich.
Das Immeuble Deneux ist ein mehrstöckiges Wohngebäude an der rue Belliard mit einer Fassade aus farbigen Keramikfliesen, die geometrische Muster bilden. Das Gebäude verbindet Stahlbetonkonstruktion mit dekorativer Keramik der Künstler Gentil & Bourdet und verfügt über moderne Sanitäranlagen auf jedem Geschoss sowie nach vorne ausgerichtete Fenster.
Der Bau entstand 1913 nach Entwürfen des Architekten Henri Deneux und war ein Ausdruck der modernisierten Wohnstandards der Belle Époque. Das Gebäude wurde mit damals fortschrittlichen Materialien und Bautechniken errichtet, um komfortable und gut ausgestattete Wohnräume zu schaffen.
Der Eingangsbereich zeigt eine Keramikkomposition, die den Architekten Henri Deneux in seiner Werkstatt darstellt und sich an mittelalterlichen Bauschmuck orientiert. Dieses Motiv verbindet die Handwerkstradition mit modernem Design und wird zum Erkennungszeichen des Hauses.
Das Gebäude befindet sich in der rue Belliard und lässt sich leicht vom Straßenniveau aus betrachten, wo man die Keramikfassade und die Eingangstympanon gut sehen kann. Es ist ein öffentlich zugänglicher Ort an einer belebten Pariser Straße, sodass Besucher problemlos vorbeigehen und die Architektur bewundern können.
Das ungewöhnlich geformte dreieckige Grundstück, auf dem das Haus steht, prägte die gesamte architektonische Lösung und machte die Integration von Keramikdekor zu einer besonderen gestalterischen Antwort. Diese Zwangsbedingung führte zu einer eingängigen Silhouette, die sich von typischen rechteckigen Pariser Miethäusern unterscheidet.
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