Cité Montmartre-aux-artistes, Art-Déco-Künstlerresidenz im 18. Arrondissement, Paris, Frankreich.
Die Cité Montmartre-aux-artistes ist ein Künstlerwohnkomplex im 18. Arrondissement aus dem Jahr 1932 mit 180 Atelierwohlnungen hinter roten Backsteinfassaden, schmiedeeisernen Toren und Glasmosaiken. Die Gebäude umgeben mehrere Innenhöfe und bieten verglasten Eingangsbereichen mit Mosaikdekorationen.
Das Ensemble wurde 1932 gebaut, um Künstler aufzunehmen, die aus Montmartre verdrängt wurden, da Immobilienentwicklungen den Stadtteil veränderten. Die Gründung war eine direkte Reaktion auf den Verlust von bezahlbarem Atelierraum in der Gegend.
Der Ort beherbergt heute bildende Künstler, Musiker, Schauspieler und Schriftsteller in seinen dedizierten Atelierräumen. Die Bewohner prägen das alltägliche Leben an diesem Ort durch ihre künstlerische Tätigkeit und schaffen eine lebendige Gemeinschaft von Kreativen.
Der Zugang zu den Innenhöfen und Ateliers ist hauptsächlich während besonderer Veranstaltungen wie den Tagen des Kulturerbes möglich. Besucher sollten sich im Voraus über Öffnungszeiten und Zugangsbedingungen informieren, da das Gelände ansonsten Privatraum ist.
Das Gelände ist Europas größter Künstlerkomplex dieser Art und beherbergt auch Filmemacher und Fotografen neben traditionellen bildenden Künstlern. Dieser Ort hat über Jahrzehnte hinweg eine Drehscheibe für verschiedene künstlerische Medien und Praktiken geblieben.
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