Immeuble, 13 allée de Turenne, Historisches Monument am Quai Turenne in Nantes, Frankreich
Das Haus in der Allée de Turenne ist ein klassizistisches Wohngebäude aus dem 18. Jahrhundert mit abgerundeten Bogenöffnungen im Erdgeschoss und einem Konsolen-Balkon im ersten Obergeschoss. Ein dreieckiger Giebel an der Spitze prägt das Erscheinungsbild, während die Fassade aus hellen Tuffsteinen und Granit gebaut ist.
Architect François Perraudeau und René Leroux erwarben das Grundstück 1752 und teilten es auf, um mehrere Mietobjekte mit gemeinsamen Innenhof zu schaffen. Das Gebäude wurde später als historisches Monument eingestuft, als seine architektonische Bedeutung für die Stadtentwicklung anerkannt wurde.
Das Gebäude zeigt die Handelsarchitektur der Blütezeit Nantes, mit seinen großzügigen Öffnungen und strukturierten Räumen für Kaufleute und Händler. Die elegante Ausstattung mit Konsolen und Pediment spiegelt den Wohlstand wider, der die Stadt im 18. Jahrhundert prägte.
Das Gebäude steht auf Eichenpfählen mit inneren Wänden auf einem Balkensystem, was spezielle Wartung und Stabilität über die Jahrzehnte erforderte. Besucher sollten bedenken, dass diese spezielle Grundkonstruktion die tägliche Nutzung und Erhaltung beeinflusst.
Das Gebäude wurde auf einem der ältesten urbanen Pläne Nantes platziert, wo Wasser und Handel die Stadtplanung lange Zeit bestimmten. Seine Position und sein Design zeigen noch heute, wie Architekten Gebäude für städtische Räume anpassten, die ständig von Wasser und wirtschaftlichen Veränderungen geprägt waren.
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