Jardin japonais de Toulouse, Japanischer botanischer Garten im Compans-Caffarelli Viertel, Toulouse, Frankreich.
Der Jardin Japonais de Toulouse ist ein japanischer Garten im Viertel Compans-Caffarelli, der rund 7000 Quadratmeter umfasst und traditionelle Elemente wie Wasserbecken, Steingruppen und geformte Gehölze vereint. Er liegt innerhalb des größeren Parks Compans-Caffarelli und zeigt Pflanzen aus Ostasien neben klassischen Bauwerken wie einem Teehaus und einer roten Holzbrücke.
Der Garten entstand ab 1981 auf einem Gelände, das zuvor militärisch genutzt wurde, und wurde von Bürgermeister Pierre Baudis in Auftrag gegeben. Die Anlage orientierte sich an japanischen Vorbildern aus der Muromachi-Zeit und brachte asiatische Formen nach Südfrankreich.
Der Garten trägt seit dem 11. Mai 2016 den Namen von Pierre Baudis, dem Bürgermeister von Toulouse, der japanische Gärten auf seinen Reisen geschätzt hatte, besonders den in Dublin. Seine Anlage folgt Vorbildern der Kyototer Gärten der Muromachi- und Edo-Zeit, zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert. Im Garten steht eine Büste des Zen-Meisters Taisen Deshimaru, der in den 1970er Jahren zahlreiche Dojos in Frankreich gründete.
Der Garten ist umschlossen und Teil einer 10 Hektar großen Grünfläche im Viertel Compans-Caffarelli, nördlich des Stadtzentrums. Von den übrigen Parkteilen trennen ihn Grünkulissen und ein Hügel, was den 7.000 m² eine gewisse Abgeschiedenheit gibt. Hier steht die Büste des Zen-Meisters Taisen Deshimaru, der in den 1970er Jahren zahlreiche Dojos in Frankreich gründete.
1993 erhielt der Garten den nationalen Hauptpreis für Blumenschmuck (grand prix national de fleurissement). Im Garten steht eine Büste des Zen-Meisters Taisen Deshimaru, der in den 1970er Jahren zahlreiche Zen-Dojos in Frankreich gründete. Der Trockengarten besteht aus einer Kranichinsel, einer Schildkröteninsel und neun Steinen.
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