Lac de Saint-Étienne-Cantalès, Künstlicher Stausee in Saint-Étienne-Cantalès, Frankreich.
Der Lac de Saint-Étienne-Cantalès, auch Lac du Ribeyrès genannt, ist mit 562 Hektar der größte künstliche See der Auvergne. Er entstand durch die Staumauer von Saint-Étienne-Cantalès, die Forces motrices du Cantal zwischen 1939 und 1945 im Tal der Cère errichtete. Seine stark gegliederte Form schafft zahlreiche Inseln und Halbinseln; am Ufer steht das Schloss Viescamp. Eine lange helle Brücke auf Pfeilern überspannt einen schmalen Arm.
Der See entstand durch den Bau einer Bogenstaumauer, die 1945 vollendet wurde und etwa 69 Meter in die Höhe ragt. Diese Talsperre veränderte das Gesicht der Region dauerhaft und nutzt das Wasser bis heute zur Stromerzeugung.
Der See ist nach der Gemeinde Saint-Étienne-Cantalès benannt, wo die Cère aufgestaut wurde; man nennt ihn auch Lac du Ribeyrès nach dem Weiler bei Pers. Vier Freizeitbasen erschließen das Wasser: Rénac, Les Ouilhes, Saint-Étienne-Cantalès und die Halbinsel Espinet. Am Ufer steht das Schloss von Viescamp.
Der See hat während des Sommers in drei Bereichen Badestellen mit Aufsicht: Puech des Ouilhes, Rénac und Espinet, jeweils mit Parkplätzen und einfachem Zugang zum Wasser. Wer ein Boot mitbringen möchte, findet mehrere Startplätze rund um das Gewässer verteilt.
Am Ufer liegen kleine Badestellen und Einstiegsstellen bei Ribeyrès, Puech des Ouilhes, Espinet und Rénac, jede an einem anderen Arm des überfluteten Cère-Tals. Da der Stausee ein verzweigtes Tal füllt, verändert sich sein Umriss mit dem Wasserstand.
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