Ribeyrès-Viadukt, viaduc en France
Der Ribeyrès-Viadukt ist eine Eisenbahnbrücke, die sich über ein tiefes Tal in der Region Cantal erstreckt und Lacapelle-Viescamp mit Le Rouget-Pers verbindet. Die Struktur besteht aus Metallbindern in der Mitte und Steinbögen an den Seiten, die über 300 Meter lang ist und etwa 56 Meter über dem Tal aufsteigt.
Der Viadukt wurde 1866 von den Ingenieuren Wilhelm Nördling und Bertoux entworfen und gebaut, um Züge über das Tal der Cère zu führen und die Eisenbahnlinie zwischen Figeac und Arvant zu verbinden. Nach dem Bau eines Dammes in den 1940er Jahren wurde der künstliche See Saint-Étienne-Cantalès gefüllt, was die Wasserstände um die metallenen Pfeiler veränderte und diese später mit Beton ummantelt werden mussten.
Der Viadukt ist Teil der lokalen Landschaft und zeigt, wie Menschen die Umgebung gestaltet haben, um Orte miteinander zu verbinden. Der Bau war damals ein wichtiger Moment für die Entwicklung der Region und half vielen Menschen, schneller zu reisen und Handel zu treiben.
Sie können die Umgebung des Viadukts von nahegelegenen Wegen aus erkunden und verschiedene Blickwinkel auf die Struktur genießen. Die umliegenden Dörfer sind klein und ruhig, mit alten Gebäuden und Landstraßen, die sich eignen zum Wandern und Beobachten des Bauwerks von verschiedenen Positionen.
Der Viadukt wurde ursprünglich mit freistehenden Metallpfeilern gebaut, die jedoch in den 1940er Jahren mit Beton ummantelt wurden, um sie vor Wasserschäden durch den neu errichteten See zu schützen. Diese sichtbaren Betonhüllen zeigen heute eine ungewöhnliche Mischung aus alter Eisenkonstruktion und später hinzugefügter Verstärkung.
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