La Motte, Kalkstein-Berg in Vesoul, Frankreich.
Die Motte ist ein kegelförmiger Kalksteinhügel, der sich in Vesoul in der Region Haute-Saône erhebt und etwa 371 Meter über dem Meeresspiegel aufsteigt. Der markante Berg prägt das Stadtbild und überragt deutlich das Tal des Durgeon.
In der Karolingerzeit stand auf dem Gipfel eine mittelalterliche Festung namens Castrum Vesulium, die die umliegenden Gebiete verteidigte, bis sie 1595 zerstört wurde. Die frühere Wehrbauwerk gehörte damit zu den wichtigen Verteidigungsanlagen der Region.
Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Motte auf dem Gipfel wurde 1857 als Dankesbekundung der Einwohner errichtet, die eine schwere Cholera-Epidemie überlebt hatten. Der Ort ist für die Menschen von Vesoul ein Ort der Erinnerung an diese schwierige Zeit ihrer Stadt.
Von Vesoulen Zentrum aus führt ein etwa einen Kilometer langer Weg hinauf zur Spitze, wobei ein Parkplatz am Eingang in der Rue de la Motte vorhanden ist. Der Aufstieg ist zu Fuß erreichbar und bietet gute Zugangsmöglichkeiten für Besucher.
Von 1899 bis 1909 betrieb man auf dem Gipfel ein astronomisches Observatorium, in dem Wissenschaftler Himmelbeobachtungen von dieser erhöhten Position aus durchführten. Diese Zeit markierte einen wichtigen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung in der Region.
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