Chapel of Our Lady of the Motte of Vesoul, Religiöse Kapelle auf dem La Motte Hügel, Vesoul, Frankreich.
Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Motte steht auf dem Gipfel des Hügels La Motte auf 378 Metern Höhe. Sie hat ein steiles Schieferdach mit schlanker Spitze, Spitzbogenöffnungen und eine Nische mit einer hellen Figur. Das Mauerwerksfundament ist teils von Efeu bedeckt, und vor einer bogenförmigen Öffnung steht ein großes Holzkreuz.
Auf dem Gipfel der Motte stand bereits 899 das Castrum Vesulium, dessen Bergfried den höchsten Punkt einnahm, mit einer Burgkapelle für Notre-Dame und Saint-Michel. Nach den Belagerungen von 1479 und 1595 wurde der Ort aufgegeben; Winzer errichteten dort ein Holzkreuz, das in der Revolution zerstört wurde. 1854 gelobten die Gemeindemitglieder nach einer Prozession nach Notre-Dame-d'Échenoz eine Kapelle, die ab 1855 gebaut und 1857 geweiht wurde.
Die Kapelle wird auch Notre-Dame-du-Chastel genannt, nach der mittelalterlichen Burgkapelle, die der Jungfrau und dem heiligen Michael geweiht war und beim Bergfried stand. Das Holzkreuz vor der unteren Mauer führt die unter der Revolution zerstörten Gipfelkreuze fort. 2013 wurde das Bauwerk restauriert.
Die Kapelle ist nur über einen Pfad am Südhang der Motte erreichbar; das Zentrum von Vesoul liegt einen Kilometer tiefer. Der Gipfel auf 378 Metern bietet Ausblick über die ganze umliegende Ebene. Die Stadt ließ Kapelle und Statue 2013 restaurieren.
Auf dem Gipfel stand das Castrum Vesulium, eine bereits 899 erwähnte Festung, und neben dem Bergfried eine Burgkapelle, die Notre-Dame und Saint-Michel geweiht war. Jules Finot berichtet, die Fundamente des Bergfrieds seien genau dort gefunden worden, wo Abbé Boilloz die Votivkapelle errichten ließ.
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