Lavoir des Chavannes, Industrielle Waschanlage in Montceau-les-Mines und Saint-Vallier, Frankreich
Das Lavoir des Chavannes ist eine Aufbereitungsanlage in Montceau-les-Mines und Saint-Vallier, die mit acht Verarbeitungslinien ausgestattet ist. Die Fabrikanlage zeigt charakteristische Merkmale der industriellen Architektur aus dem frühen 20. Jahrhundert mit massiven Stahlstrukturen und Ziegelbauten.
Die Anlage wurde 1923 von Ingenieuren des Unternehmens Considère, Pelnard-Caquot et Cie für die Houillères de Blanzy erbaut. Sie entstand während der Blütezeit des Bergbaus in der Region und diente der Aufbereitung von Rohkohle für den Transport.
Die Anlage zeigt die Entwicklung industrieller Praktiken in Frankreich und verarbeitete während ihrer Betriebsspitze 1000 Tonnen Kohle pro Stunde.
Der Standort ist über die Koordinaten 46.6604° N und 4.3436° E zu erreichen und liegt in der Nähe des Stadtzentrums von Montceau-les-Mines. Die Anlage befindet sich in einer ehemaligen Industriezone und kann von außen besichtigt werden, wobei man die imposante Architektur von den umgebenden Wegen aus erfassen kann.
Das Gelände beherbergt eines der letzten privat betriebenen elektrifizierten Eisenbahnnetzwerke in Frankreich, das 1927 speziell für den Transport von Rohkohle und verarbeiteten Materialien erbaut wurde. Dieses Schienensystem, das zur Anlage gehört, zeigt eine seltene Kombination von Industrielogistik und eisenbahngebundener Infrastruktur aus dieser Epoche.
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