Conservatoire de l'agriculture-Le Compa, Landwirtschaftsmuseum in Mainvilliers, Frankreich.
Das Conservatoire de l'agriculture-Le Compa ist ein Landwirtschaftsmuseum in Mainvilliers, das sich der Darstellung von Farmgeräten und ländlichen Techniken widmet. Das Gebäude zeigt, wie Menschen in früheren Zeiten den Boden bearbeiteten und ihre Ernten einfuhren.
1977 regte der Verband SEDIMA ein nationales Museum für Landmaschinen an, 1981 wurde Chartres statt Niort als Standort gewählt. Ab 1985 erwarb der Generalrat des Départements Eure-et-Loir den 1905 erbauten Ringlokschuppen der SNCF für Dampflokomotiven; bei der 1989 begonnenen, 18 Monate dauernden Umgestaltung blieben Stahlgerüst und große Glasfronten erhalten. Jack Lang und Henri Nallet eröffneten das Museum am 17. Juli 1990; 1995 wurde es zum Conservatoire de l'agriculture, 2002 erhielt es das Label Musée de France.
Der Ort zeigt, wie sich die Landwirtschaft und das Leben auf dem Land über Generationen verändert haben und was diese Veränderungen für die Menschen bedeutet haben. Man sieht, wie Techniken und Werkzeuge den Alltag der Bauern prägten und ihre Arbeit grundlegend umgestalteten.
Das Museum empfängt Besucher an bestimmten Wochentagen und an den Wochenenden, es ist leicht mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Es ist gut, vorher zu prüfen, wann genau es offen ist und ob Führungen angeboten werden.
Der Garten auf der Esplanade Martial-Taugourdeau bildet ein „abécédaire eurélien“: 26 Buchstaben von A bis Z entlang eines boustrophedonischen Wegs von 261,5 m, dessen Länge dem Labyrinth der Kathedrale von Chartres entspricht. Das Museum bewahrt zudem die ersten amerikanischen Traktoren von 1910 bis 1912 (Case, Sawyer Massey), von denen in Europa kein weiteres Exemplar erhalten ist.
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