Monument aux morts de la guerre de 1870-1871, Kriegsdenkmal in der rue des Juifs, Chartres, Frankreich.
Das Monument aux morts de la guerre de 1870-1871 ist ein Kriegerdenkmal in Chartres, das einen Soldaten in Schussposition darstellt. Die Bronzestatue steht auf einem Steinsockel in der Rue des Juifs.
Das Denkmal wurde 1912 eingeweiht und gedenkt der französischen Soldaten, die im Krieg von 1870 und 1871 starben. Es entstand kurz nach dem Ende dieses Konflikts, der Frankreich tief prägte.
Das Denkmal stellt einen Angehörigen der Mobilen Garde dar, einen Soldatentypus, der für die französische Armee jener Zeit typisch war. Diese Wahl spricht für die Bedeutung dieser Truppe in der Erinnerungskultur nach dem Krieg.
Das Denkmal befindet sich in der Rue des Juifs in der Nähe von Place Gambetta, was es vom Stadtzentrum aus leicht erreichbar macht. Der Standort ist zu Fuss gut zugänglich und kann während eines Besuchs in der Altstadt besucht werden.
Das Werk entstand unter der Leitung des Bildhauers Aristide Croisy, einem Künstler der Belle Époque. Der Künstler wählte eine aktive Kampfpose, um die Tapferkeit der gefallenen Soldaten hervorzuheben.
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