Chartres, Mittelalterliche Kathedralstadt in Centre-Val de Loire, Frankreich
Chartres ist eine Stadt in Eure-et-Loir, Centre-Val de Loire, Frankreich, die sich entlang der Ufer des Flusses Eure erstreckt und von einer großen Kathedrale überragt wird. Die Unterstadt liegt entlang des Wassers mit alten Mühlen und Brücken, während die Oberstadt auf einem Hügel thront und enge Gassen mit Steinhäusern aus verschiedenen Jahrhunderten beherbergt.
Die Stadt war im Mittelalter ein wichtiger Wallfahrtsort, da die Kathedrale eine Reliquie beherbergte, die als Schleier der Jungfrau Maria verehrt wurde. Während des Hundertjährigen Krieges wechselte sie mehrmals zwischen französischer und englischer Kontrolle, bevor sie endgültig bei Frankreich blieb.
Der Name der Stadt stammt von einem gallischen Stamm, den Carnutes, die hier ihren wichtigsten Versammlungsort hatten. Heute sieht man in der Altstadt viele Fachwerkhäuser mit schiefen Balken und Kopfsteinpflastergassen, die sich um die Kathedrale winden.
Der beste Überblick über die Stadt ergibt sich von der Terrasse hinter der Kathedrale oder von den Uferwegen entlang der Eure aus. Die Altstadt ist zu Fuß gut zu erkunden, und viele Straßen sind für Autos gesperrt oder sehr eng.
Ein unterirdischer Tunnel verbindet die Oberstadt mit der Unterstadt und wurde ursprünglich als Transportweg genutzt. Heute kann man ihn zu Fuß durchqueren und dabei einen Blick auf alte Keller und Gewölbe werfen.
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