Collégiale Saint-André, Stiftskirche in Chartres, Frankreich
Die Collégiale Saint-André ist eine Stiftskirche in Chartres an den Ufern der Eure und zeigt eine romanische Westfassade aus dem 12. Jahrhundert ohne Tympanum. Heute dient das Gebäude als Ausstellungsraum für zeitgenössische Kunst und ist Teil des Chemin des Arts-Programms der Stadt.
Der Bau begann um 960 an der Stelle eines gallo-römischen Amphitheaters, und Bischof Saint Yves verlieh dem Gebäude 1108 seinen kollegialen Status. Diese Transformation bedeutete, dass es ein Zentrum für Kanoniker wurde und eine prominente Rolle in der religiösen Struktur der Stadt übernahm.
Die Portale zeigen ausdrucksstarke menschliche Köpfe auf den Kapitellen, die eine persönliche Ausdruckskraft haben, die man beim Vorbeigehen bemerkt. Die gotischen Fenster oben sind mit Wasserspeiern ähnlich denen des Kathedraltums ausgestattet und schaffen eine visuelle Verbindung zwischen den beiden Gebäuden.
Das Gebäude liegt direkt am Fluss, was es leicht vom Stadtzentrum aus zu erreichen macht. Besucher sollten beachten, dass es als Kunstgalerie genutzt wird, daher können die Besichtigungsbedingungen je nach Ausstellungsplan variieren.
Der Chor des Klosters erstreckte sich einst über zwei Bögen, die die Eure und eine angrenzende Straße überspannten. Diese außergewöhnliche Anordnung machte es möglich, dass das Gebäude förmlich über dem Wasser schwebte und so zwei Teile der Stadt miteinander verband.
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