Maison du Saumon, Fachwerkhaus aus dem 15. Jahrhundert am Place de la Poissonnerie, Frankreich.
Das Maison du Saumon ist ein Haus aus dem 15. Jahrhundert in Chartres mit Holzbalken und Kalksteinmauern, die kunstvolle Schnitzereien zeigen, darunter eine zentrale Lachsskulptur auf der Konsole des Erdgeschosses. Die Struktur verbindet traditionelle mittelalterliche Bautechniken mit feinen dekorativen Details an seiner Fassade.
Das Haus wurde zwischen dem späten 15. und frühen 16. Jahrhundert erbaut und gehörte Catherine Maubuisson, die bedeutende Im- und Exportgeschäfte betrieb. Der Name Saumon stammt von einer dieser ursprünglichen Handelsfunktionen, die das Gebäude über Jahrhunderte hinweg prägte.
Die Fassade zeigt mehrere religiöse Schnitzereien, darunter eine Szene der Verkündigung und den Erzengel Michael über dem Lachssymbol. Diese Darstellungen erzählen von der Bedeutung des Hauses im religiösen Leben der Stadt.
Das Haus beherbergt heute das Tourismusbuero von Chartres, das Besuchern Informationen, Modelle und Dokumentation uber lokale Attraktionen bietet. Das Gebaude liegt auf der Place de la Poissonnerie, leicht zu Fuss erreichbar, und dient als gute erste Anlaufstelle fur Touristen in der Stadt.
Ein Bombenanschlag im Jahr 1944 zerstoerte den hinteren Hof und das Dach des Gebaudes. Die umfangreiche Wiederherstellung zwischen 1950 und 1956 durch die Behorden fur Historische Denkmaler ermoeglichte es, die mittelalterliche Struktur fur kommende Generationen zu bewahren.
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