Enceinte et fortifications de Chartres, Mittelalterliche Befestigungen in Chartres, Frankreich
Die Enceinte de Chartres ist ein Befestigungssystem aus mehreren Steinmauern und Erdwällen, das die Stadt umgibt. Die beste Sicht bietet sich von verschiedenen Punkten um die Altstadt herum, besonders wo noch Reste der Originalstrukturen erhalten sind.
Die Befestigungen entstanden in der Gallo-Römischen Zeit und wurden im Mittelalter mehrfach verstärkt. Während des Hundertjährigen Krieges im 14. Jahrhundert erhielten sie ihre endgültige Form mit massiven Steinmauern.
Die Mauern sind eng mit der Kathedrale verbunden und prägen das Stadtbild bis heute. Sie zeigen, wie Verteidigung und Religion in der mittelalterlichen Stadt zusammenhingen.
Verschiedene Abschnitte können vom Umland aus beobachtet werden, einige sind besonders deutlich beim Spaziergang um die Altstadt zu sehen. Es empfiehlt sich, die Route zu Fuß zu erkunden, da die Mauern das Stadtgebiet in verschiedenen Höhenlagen durchziehen.
Die Befestigungen folgen einer Kreisform, die von der Kathedrale im Zentrum ausgeht und prägt dadurch bis heute das Layout der Stadt. Dieser konzentrische Plan wurde als Schutzsystem geplant und ist in der mittelalterlichen Stadtentwicklung ungewöhnlich.
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