Le Pot doré, Zeitgenössische Skulptur im Centre Georges Pompidou, Frankreich
Le Pot doré ist eine monumentale Skulptur aus glänzendem Material auf der Dachterrasse des Centre Pompidou, die an einen vergrößerten Gartentopf erinnert. Das Werk ruht auf einem hohen weißen Marmorsockel und bildet einen starken visuellen Kontrast zur umgebenden Stadtlandschaft.
Die Skulptur entstand 1985 ursprünglich für die Fondation Cartier in Paris als künstlerisches Projekt zur Transformation banaler Gegenstände. Sie wurde später nach Berlin und dann nach China transportiert, bevor sie am Centre Pompidou einen permanenten Platz fand.
Der goldene Topf verkörpert die Idee, alltägliche Gegenstände durch künstlerische Vergrößerung und Material in bedeutungsvolle Werke zu verwandeln. Besucher können diese Transformation unmittelbar erleben, wenn sie auf der Terrasse stehen und das glänzende Objekt überragen sehen.
Das Werk befindet sich auf der Dachterrasse des Museums und ist am leichtesten zu erreichen, wenn man mit dem Aufzug nach oben fährt. Die Terrasse bietet Rundumblick und ist oft weniger überlaufen als die Galerien darunter.
Die Basis der Skulptur besteht aus 84 einzelnen Marmortafeln aus Thasos, einem Material, das normalerweise für klassische Architektur verwendet wird. Diese klassischen Bauelemente unter einer modernen Kunstform schaffen eine ironische Gegenüberstellung, die Besucher oft übersehen.
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