Maar de Jaude, Erloschener Vulkan in Clermont-Ferrand, Frankreich.
Der Maar de Jaude ist ein erloschener Vulkan unter der Stadt Clermont-Ferrand, dessen Krater sich etwa 1,5 Kilometer breit erstreckt. Unter der modernen Stadtoberfläche verbergen sich die Reste von drei verschmolzenen Kratern, die das geologische Fundament der Stadt bilden.
Dieser Vulkan bildete sich vor etwa 156.000 Jahren durch phreatomagmatische Eruptionen und ist damit das älteste und östlichste Merkmal der Chaîne des Puys. Die tektonischen Kräfte während dieser frühen Eruptionen prägten das Landschaftsmuster der gesamten Region.
Der Name und die Struktur des Maars prägen das Stadtbild von Clermont-Ferrand bis heute. Viele Gebäude und unterirdische Räume nutzen die natürlichen Höhlen und Strukturen des erloschenen Vulkans für verschiedene Zwecke.
Die Lage des Vulkans lässt sich entlang des Rue du Coche Wanderwegs erkunden, der zu den höchsten Punkten führt. Der Weg bietet verschiedene Ausblicke auf die Stadt und das umgebende Gelände von verschiedenen Stellen aus.
Seismische Geräte zeichneten 2010 und 2017 unterirdische Vibrationen auf, die von Fußballfans stammten, die lokale Rugby-Siege feierten. Diese unerwarteten seismischen Signale zeigen, wie sehr die Stadion-Umgebung noch mit der geologischen Struktur verbunden ist.
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