Villa La Roche, Modernistische Villa und Museum im 16. Arrondissement, Frankreich.
Villa La Roche ist ein weißes Betonhaus im Stadtviertel, das von Le Corbusier und Pierre Jeanneret entworfen wurde und sich durch große Fenster, offene Grundrisse und klare rechtwinklige Formen auszeichnet. Das Innere zeigt eine rationale Aufteilung mit fließenden Räumen, die in verschiedenen Ebenen übereinander gestapelt sind.
Das Haus wurde zwischen 1923 und 1925 für den Schweizer Bankier Raoul La Roche als Wohn- und Kunstgalerie gebaut und gehört zu den Pionierwerken der modernen Architektur. Später wurde es zum Museum umgewandelt und beherbergt heute die Fondation Le Corbusier.
Das Haus war ursprünglich ein privates Kunstmuseum des Sammlers Raoul La Roche, der moderne Kunstwerke hier ausstellte. Heute können Besucher sehen, wie die weißen Wände absichtlich als Rahmen für Kunstobjekte gestaltet wurden und wie die offenen Räume zum Betrachten einladen.
Das Haus liegt in der Nähe der U-Bahn-Station Jasmin (Linie 9) und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher sollten beachten, dass das Gelände mehrere Ebenen hat und bequeme Schuhe erforderlich sind.
Im Inneren hängen nackte Glühbirnen an schwarzen Rohren, die in scharfem Kontrast zu den weißen Wänden stehen. Diese ungewöhnliche Beleuchtung war Teil des ursprünglichen Konzepts, um die ausgestellten Kunstwerke optimal hervorzuheben.
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