Menhire von Kergadiou, Neolithisches Megalithmonument in Plourin, Frankreich.
Der Menhir von Kergadiou ist eine Granitsteinsäule, die auf einem Hügel in der Bretagne steht und aus einer Zeit stammt, als Menschen begannen, große Steine für rituelle Zwecke aufzurichten. Der Stein ist ganz erhalten und ragt deutlich sichtbar aus dem Gelände hervor.
Der Stein wurde in der Jungsteinzeit von Neolithikum-Bewohnern aufgestellt und markierte einen bedeutsamen Ort für ihre Gemeinschaft. Im Jahr 1883 erhielt das Denkmal den Status eines geschützten historischen Monuments.
Der Menhir steht in einer Gegend, die reich an vorgeschichtlichen Steinsetzungen ist, und spiegelt die spirituellen Überzeugungen der Menschen wider, die vor Tausenden von Jahren hier lebten. Seine Präsenz in der Landschaft zeigt, wie wichtig solche Steine für die damaligen Gemeinschaften waren.
Der Standort liegt auf privatem Grundstück und Besucher sollten vorher die Eigentümer um Erlaubnis fragen. Es ist ratsam, wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk mitzunehmen, da die Gegend offen und der Boden uneben ist.
In der Nähe liegt ein zweiter, gestürzter Stein, der fast doppelt so lang ist wie der aufrechte Menhir. Zusammen bilden diese beiden Steine ein seltenes Beispiel eines neolithischen Steinensembles in dieser Gegend.
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