Mondarrain, Berg und historische Stätte in Labourd, Frankreich.
Der Mondarrain ist ein Berg zwischen den Dörfern Espelette und Itxassou im französischen Baskenland, der auf etwa 750 Meter ansteigt. Seine oberen Hänge sind größtenteils mit offenem Grasland bedeckt, und vom Gipfel aus sieht man weit über die umliegende Landschaft bis zu den Pyrenäen.
Während der Napoleonischen Kriege ließ Marschall Soult auf den Höhen des Mondarrain Befestigungsanlagen errichten, um den Vormarsch von Wellingtons Truppen zu verlangsamen. Diese Stellungen waren Teil einer größeren Verteidigungslinie entlang des Flusses Nivelle, die im Herbst 1813 Schauplatz harter Kämpfe wurde.
Der Berg prägt das französisch-baskische Landschaftsbild und dient Hirten heute noch als Weidefläche für ihre Herden während der verschiedenen Jahreszeiten.
Markierte Wanderwege führen von Espelette und Itxassou zum Gipfel, wobei die meisten Anstiege mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Nach Regen können die Pfade rutschig werden, daher sind festes Schuhwerk und ein Blick auf die Wettervorhersage vor dem Aufbruch ratsam.
Auf dem Gipfel des Mondarrain sind noch heute Überreste von Befestigungsanlagen aus dem frühen 19. Jahrhundert zu sehen, die direkt in das Gelände eingebettet sind. Wer genau hinschaut, kann beim Aufstieg Erdwälle und Schützengräben erkennen, die sonst leicht übersehen werden.
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