Mont Afrique, Berggipfel in Côte-d'Or, Frankreich
Der Mont Afrique ist ein 600 Meter hoher Gipfel in der Côte-d'Or, 5 km südwestlich von Dijon. Seine plateauartige Kuppe ist von dichtem Baumbestand bedeckt, am höchsten Punkt steht ein schlanker Gitterturm. Auf dem südöstlichen Plateau besitzt das Camp de César eine 380 m lange Trockenmauer, die an der Basis 8 m dick ist und drei in den Fels gehauene Gräben vorgelegt hat.
Der Berg war in der Antike ein Siedlungsplatz der Lingonen, eines keltischen Volkes, das die Region vom 1. Jahrhundert vor Christus bewohnte. In den Jahren 1878 bis 1879 wurden hier Militärfortifikationen als Teil eines Verteidigungssystems errichtet.
Die Herkunft des Namens Afrique ist unklar: Eine lokale Legende verbindet ihn mit afrikanischen Hilfstruppen der römischen Legionen, andere leiten ihn vom lateinischen anfractum oder apricus ab. Die Trockenmauer des Camp de César, 380 m lang und an der Basis 8 m dick, ist noch sichtbar. Die Kalköfen nahe den Mauern, vom Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert genutzt, sind als Kuppeln von 1,5 bis 2 m Höhe erhalten.
Wanderer sollten stabile Schuhe und wettergerechte Kleidung tragen, da die Bedingungen je nach Jahreszeit und Höhe stark variieren können. Es ist ratsam, die Wege vor Regen zu meiden, da das Gelände dann rutschig wird.
Die Reste der Fortifikation zeigen typische Merkmale des französischen Wehrsystems aus dem 19. Jahrhundert mit unterirdischen Gängen und Bastionen. Diese militärischen Strukturen sind heute teilweise noch sichtbar, wenn man weiß, wo man suchen muss.
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