Maternité suisse d’Elne, Entbindungshaus und Museum aus dem Zweiten Weltkrieg in Elne, Frankreich
Die Maternité Suisse d'Elne ist ein ehemaliges Schloss, das in ein Krankenhaus für Mütter und ihre Neugeborenen umgewandelt wurde, und funktioniert heute als Museum. Das Gebäude hat eine kreuzförmige Grundform mit vier Geschossen und wird durch eine Kuppel und Glasdächer natürlich beleuchtet.
Das Schloss wurde zwischen 1939 und 1944 als Geburtshaus für Mütter auf der Flucht genutzt und brachte über 600 Babys zur Welt. In dieser Zeit gab es vielen spanischen, jüdischen und romani-Frauen Zuflucht vor Verfolgung.
Der Name der Krankenzimmer bezieht sich auf spanische Städte und sollte Flüchtlingsmüttern ein Gefühl von Heimat während ihres Aufenthalts vermitteln. Diese Namensgebung zeugt von der Sorgfalt, mit der das Personal die Bewohnerinnen behandelte.
Der Ort ist an den meisten Tagen für Besucher geöffnet, wobei die Öffnungszeiten je nach Jahreszeit unterschiedlich sind. Es ist ratsam, sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten zu erkundigen, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Elisabeth Eidenbenz, eine Schweizer Krankenschwester, leitete die Einrichtung allein und versetzte sich in großes Risiko, um Leben zu retten. Ihre unerschütterliche Entschlossenheit ermöglichte es dem Krankenhaus, während der dunkelsten Jahre des Krieges zu funktionieren.
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