Mont Saint-Baudille, Kalksteingipfel in Montpeyroux, Frankreich
Mont Saint-Baudille ist ein Kalksteingipfel in der südwestlichen Kante der Séranne-Bergkette, der sich auf eine Höhe von etwa 850 Metern erhebt. Die Umgebung zeigt typische mediterrane Eigenschaften mit trockenen Hängen und fernen Blicken auf die Mittelmeerküste und die höheren Cevennen-Berge.
Der Mont Saint-Baudille bildet das südwestliche Ende des Séranne-Massivs, das den Südrand des Larzac-Plateaus markiert. Sein Gipfel erreicht 848 Meter auf dem Gemeindegebiet von Montpeyroux. Seit der Einrichtung des Standorts für den Rundfunk krönt ihn eine 70 Meter hohe TDF-Antenne; erreichbar ist er über die Straße D 9 von Westen.
Auf dem Gipfel steht ein 70 Meter hoher TDF-Sendemast, erreichbar über die Straße D 9 von Westen; der Ort dient der Ausstrahlung, nicht der Andacht. Der Name Saint-Baudille verweist auf einen Heiligen, doch die Quellen nennen weder Martyrium noch lokale Verehrung. Man kommt wegen der Aussicht: die Weinbauebene des Hérault bis zum Mittelmeer zwischen Sète und Agde, bei klarem Wetter Canigou und Corbières im Südwesten.
Ein Rundwanderweg von etwa 11 Kilometern führt auf den Gipfel mit etwa 550 Metern Höhenunterschied, gekennzeichnet durch gelbe Dreiecke zum Navigieren. Das Gelände ist überwiegend offen und trocken, daher sollten Besucher Wasser und Sonnenschutz mitbringen, besonders während der wärmeren Monate.
An klaren Tagen können Wanderer von hier aus den Mont Ventoux sehen, einen der bekanntesten Berge des südlichen Frankreich, und sogar das Meer ausmachen. Besonders überraschend ist die Sicht auf Mont Saint-Loup, einen Vulkangipfel in der Nähe von Agde, der die geologische Vielfalt dieser Region unterstreicht.
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