Baume Cellier, Natürliche Höhle in Saint-Guilhem-le-Désert, Frankreich.
Die Baume Cellier ist eine Höhle in Saint-Guilhem-le-Désert mit einem Hauptgang, der sich nach Süden absenkt und unterirdische Räume mit unterschiedlicher Größe verbindet. Das Innere zeigt natürliche Formationen und mehrere Ebenen, die durch Bodenunebenheiten miteinander verbunden sind.
Die Höhle diente während historischer Konflikte als Zufluchtsort und zeigt an ihrem Eingang eine befestigte Struktur aus dieser Zeit. Diese Befestigung ist ein Zeugnis der Nutzung durch Menschen, die in diesem Gebiet Schutz suchten.
Der Name „baume“ ist das lokale okzitanische Wort für eine Höhle oder einen Felsüberhang, und „Cellier“ verweist wohl auf einen Lagerraum, was an die Nutzung solcher Hohlräume zur Aufbewahrung von Vorräten erinnert. Die Höhle gehört zum Karstnetz der Hérault-Schluchten um Saint-Guilhem-le-Désert, das das Wasser seit der Hebung der Region in den Kalkstein gegraben hat.
Der Besuch erfordert gute Schuhe und Vorsicht bei feuchten Stellen, da der Höhlenboden uneben und rutschig sein kann. Bringen Sie eine Taschenlampe mit, denn das Innere ist dunkel und ohne künstliche Beleuchtung schwer zu sehen.
Die Befestigung am Eingang ist nicht mittelalterlich: Sie wurde im 19. Jahrhundert von der Familie Cellier errichtet, die die Höhle als Lager für Werkzeug und Vorräte nutzte. Achten Sie auf die eisernen Türangeln, die neben dem Durchgang in den Fels eingelassen sind.
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