Mont de Cordon, Berggipfel in Ain, Frankreich
Mont de Cordon ist ein Berg im Jura-Gebirge in der Region Ain mit einer Höhe von etwa 400 Metern. Die Felswände bestehen aus Kalk- und Mergelgestein, die in einer sehr alten geologischen Periode entstanden sind.
Der Platz wurde bereits in der Antike von Menschen genutzt, wie archäologische Funde in der nahe gelegenen Höhle zeigen. Im Mittelalter entstand auf dem westlichen Abhang die Burg, die den Handel auf dem Fluss überwachte.
Die Bonne-Femme-Höhle an der Nordseite zeigt Spuren menschlicher Besiedlung aus längst vergangenen Zeiten. Besucher können dort auf den Wegen wandeln und die Felswand mit ihren natürlichen Öffnungen betrachten.
Die einfachen Wanderwege sind von den umliegenden Dörfern aus leicht zu erreichen und führen durch verschiedene Teile des Berges. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, da die Pfade über Kalksteinfelsen führen.
Der Mont de Cordon ist als ZNIEFF Typ I unter der regionalen Nummer 01000002 auf 87 Hektar ausgewiesen. Innerhalb dieser Fläche ist er Brutplatz des Uhus, der großen Eule der Felsbänder. Das Schutzgebiet liegt an den Hängen über den Weilern Cuchet und Cordon.
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