Mont de Cordon, Berggipfel in Ain, Frankreich
Mont de Cordon ist ein Berg im Jura-Gebirge in der Region Ain mit einer Höhe von etwa 400 Metern. Die Felswände bestehen aus Kalk- und Mergelgestein, die in einer sehr alten geologischen Periode entstanden sind.
Der Platz wurde bereits in der Antike von Menschen genutzt, wie archäologische Funde in der nahe gelegenen Höhle zeigen. Im Mittelalter entstand auf dem westlichen Abhang die Burg, die den Handel auf dem Fluss überwachte.
Die Bonne-Femme-Höhle an der Nordseite zeigt Spuren menschlicher Besiedlung aus längst vergangenen Zeiten. Besucher können dort auf den Wegen wandeln und die Felswand mit ihren natürlichen Öffnungen betrachten.
Die einfachen Wanderwege sind von den umliegenden Dörfern aus leicht zu erreichen und führen durch verschiedene Teile des Berges. Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, da die Pfade über Kalksteinfelsen führen.
Das Gebiet ist als geschütztes Naturschutzgebiet ausgewiesen und dient vielen Raubvögeln als Brutstätte. Nachts kann man dort manchmal den Ruf des Uhus hören, eines großen Eulenvogels, der in den Felsklüften nistet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.