Musée de la Poupée, Puppenmuseum im 3. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Das Musée de la Poupée war ein Kunstmuseum im 3. Arrondissement von Paris, das sich der Geschichte der Puppenfertigung widmete. Die Ausstellung präsentierte Puppen aus dem 19. Jahrhundert in aufwendig gestalteten Dioramen, die verschiedene historische Epochen zum Leben erweckten.
Das Museum wurde 1994 von zwei Sammlern gegründet, um die Kunstfertigkeit und Geschichte der europäischen Puppenherstellung zu bewahren. Jahrzehntelang war es ein wichtiger Ort für diejenigen, die sich für traditionelle Spielzeugkultur interessierten.
Die Sammlung zeigt, wie Puppen über Generationen hinweg das Spielzeug von Kindern waren und welche Handwerkstechniken sich dabei entwickelten. Man sieht an den ausgestellten Stücken, wie sich Mode, Materialien und die Darstellung verschiedener Kulturen über die Zeit verändert haben.
Das Museum war in einem kleinen Raum untergebracht und bot sich für einen fokussierten Museumsbesuch an, bei dem man sich Zeit für die Details nehmen konnte. Die zentrale Lage im Marais-Viertel machte es leicht erreichbar für Besucher, die die nahe gelegenen Galerien und Boutiquen erkunden wollten.
Das Museum war in einem Hof gelegen, was es von der belebten Straße isolierte und eine ruhigere Atmosphäre schuf. Dieser versteckte Ort war bei Puppenliebhabern bekannt, aber für viele Touristen eine überraschende Entdeckung.
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