Musée de la vie bourguignonne Perrin de Puycousin, Regionalmuseum im Bernhardinerinnenkloster, Dijon, Frankreich.
Das Musée Perrin de Puycousin ist ein Regionalmuseum, das sich im Monastère des Bernardines befindet und ethnografische Objekte, Landwirtschaftsgegenstände und regionale Kleidungsstücke aus dem 19. Jahrhundert ausstellt. Die Sammlungen zeigen das tägliche Leben in Burgund während dieser Zeit.
Das Museum wurde 1938 von Maurice Bonnefond Perrin de Puycousin im Hotel Aubriot gegründet und später 1984 in das Bernardinen-Kloster verlegt. Dieser Umzug erlaubte eine Erweiterung der Sammlungen um an den neuen Ort angepasste Darstellungen.
Die elf nachgebauten Läden zeigen das Handwerkerleben und die Einzelhandelskultur des alten Dijon, mit einer Apotheke, einem Lebensmittelladen, einer Metzgerei und weiteren Geschäften. Besucher können nachvollziehen, wie Menschen damals einkauften und miteinander umgingen.
Das Museum ist in einem ehemaligen Zisterzienserkloster untergebracht, das gute Lichtverhältnisse und ruhige Räume für die Entdeckung bietet. Besucher sollten vorausplanen, um die besten Zeiten für einen entspannten Rundgang zu finden.
Das Museum verwaltet eine bedeutende Dokumentationssammlung mit rund 4 500 Büchern und umfangreichen fotografischen Archiven zur burgundischen Geschichte. Diese Bestände ermöglichen Forschern und Besuchern tiefere Einblicke in regionale Besonderheiten.
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